Lichtblicke

Wie die Welt entsteht: Gedanken erzeugen Kraft, Kraft erzeugt Bewegung, Bewegung erzeugt Materie, Materie erzeugt Raum und Raum erzeugt Zeit. "Im Anfang ist das Wort."

Wenn man die Entstehung der Dimensionen und des Universums mathematisch-physikalisch verbildlicht, ist der Ausgangspunkt der Punkt. Der Punkt steht für die Idee, den Gedanken oder Impuls. Wenn nun eine Kraft einsetzt und den Punkt in entgegengesetzte Richtungen ausdehnt bildet er eine Linie. Wenn sich die Linie in Bewegung setzt, bildet sie eine Fläche, und wenn sich die Fläche in Bewegung setzt bildet sie den Raum und die Materie. In der Unendlichkeit der Bewegung sind alle Dimensionen im Punkt enthalten. So entsteht auch jedes neue Leben oder Lebewesen wie das Universum entsteht.

Die Welt ist in allen Dimensionen vollständig enthalten.

Das kleinste "Teilchen" ist die Kraft. Wenn man die Materie verfolgt, ins Kleine oder ins Große, löst sie sich in Kräfte auf.

In der Unendlichkeit kann man nicht zählen. Da gibt es nur die Eins. Wenn es nur die Eins gibt, ist die Eins unendlich. Deshalb gibt es auch nur ein unendliches Universum. Wenn es mehrere Universen gäbe, könnte man sie zählen. Zählen kann man aber nur etwas, das endlich ist.

Die Eins ist unbegrenzt und hat keine Beziehung zu etwas. Sie ist All-Ein und All-Es.

Das unendlich Große und das unendlich Kleine sind dasselbe. Sie münden ineinander.
Wenn man in das unendlich Große hinauseilt, wird man im unendlich Kleinen herauskommen.

Das unendlich Kleine ist eine Kraft, die aus dem unendlich Großen hervortritt und sich abkapselt. Stets ist es mit dem unendlich Großen verbunden und in ihm. Es kann sich in jedem Abstand von "Null", das Eins ist, von dem Einen, von dem unendlich Großen, abkapseln. Materie ist abgekapselte Kraft.

Es gibt kein kleinstes Teil. Denn es gibt keine größte Zahl, mit der man Eins teilt und das Kleinste heraus käme. Wenn es nichts Größtes gibt, gibt es auch nichts Kleinstes.

Das unendlich Kleine, das zur "Null" und zum Nichts strebt, wird erst Etwas, wenn es sich abtrennt. Sonst ist es nichts im Nichts, das Alles und Eins ist.

Es gibt keine Zeit, es gibt nur Veränderung. Die Veränderung ist als Zeit erkennbar.

Wenn sich nichts verändert, gibt es auch keine erkennbare Zeit und auch keine Bewegung (da Bewegung verändert).

Die Vergangenheit ist als Veränderung in der Gegenwart vorhanden.

Das Wort kommt vor der Zahl. Die Zahl folgt (gehorcht) dem Wort. Das Wort ist wahr, auch wenn es die Zahl nicht beweisen kann. Wenn die Zahl etwas beweisen kann, gibt es auch ein Wort dafür. Wenn es dafür kein Wort gibt, ist die Zahl falsch.

Das Wort wird nicht gesprochen, das Wort spricht sich selbst.

Das Wort spricht nicht aus dem Ich. Es ist nicht Form geworden und hat keinen Namen.

Die Welt funktioniert so, wie man sich denkt, wie sie funktioniert. Das gilt immer so lange, wie man Gesetze aufstellt oder findet, die sich nicht widersprechen. Da gibt es keine Endlösung.

Die Welt zeigt sich uns so, wie wir sie uns denken. Das hängt immer vom Standpunkt ab. Von einem anderen Standpunkt (anderem Wissenstand, andere Sinne) ist sie anders. Es gibt keine absolute Welt ohne diesen Standpunkt.

Die Welt ist so, wie wir sie uns konstruieren innerhalb seiner Gesetze wie sie funktioniert. Und diese Gesetze sehen von jedem Standpunkt anders aus. Es sei den vom Standpunkt des absoluten Seins Gottes, von dem aus er sich in jedem und allem selbst erkennt. Vom Standpunkt des Sein allen Seins - vom Ich aller Ich.

Das Universum ist konstant und ist ewig. Die Kraft, die das Leben ist, bildet aus sich stetig neue Formen, die durch Wandlung wieder zurückkehren. Aus Licht wird Materie - aus Materie wird Licht, aus Materie wird Raum - aus Raum wird Materie, aus Licht wird Raum - aus Raum wird Licht. Die Zeit der Wandlung nennt man Leben. Es gibt keine Anfang und kein Ende des Universums.

Die Geschwindigkeit ist unbegrenzt wie der Raum, die Zeit und die Materie. Es ist unlogisch im Universum etwas zu begrenzen. Durch eine Begrenzung definieren wir unseren Standpunkt.

An sich kommt im Universum der Materie nichts anderes vor wie auf der Erde im Zusammenwirken der Menschen und anderen Lebewesen: Lebenswille und Selbsterhaltung, Vermehrung und Fortpflanzung, Machtzugewinn und Erweiterung, Geburt, Vernichtung, Tod. Die Kräfte sind dauernd im Kampf  miteinander.

Wenn man sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt sieht man kein Licht, man ist selbst Licht. Das Licht sieht kein Licht. Das Licht kann sich selbst nicht erkennen. Vom Licht  aus,  ist das Licht dunkel und die Dunkelheit wird zum Licht. Das Licht kann nur durch die Dunkelheit erkannt werden.

Das Licht kann kein Licht sehen - die Dunkelheit kann keine Dunkelheit sehen.
Vom  Standpunkt des Lichts hat das Licht keine Bewegung.
Licht ist nicht Form geworden.
Materie ist Form gewordenes Licht.

Das Licht gehört keiner Masse an. Es bildet ein eigenes System. Aus seiner Sicht hat es keine Bewegung, keine Zeit und keinen Raum. Es ist immer und überall zur selben Zeit am selben Ort.

 Kraft ist Leben. Wo Leben ist,  ist eine Kraft. Wo Kraft ist, ist Bewegung. Wo Bewegung ist, ist Leben.

Wenn wir Zeit, Raum und Bewegung ins Universum hineinbringen, gibt es keine Gleichzeitigkeit - es gibt kein "Jetzt" im ganzen Universum. Man kann keine Momentaufnahme vom Universum machen. Wenn ich in den Sternenhimmel schaue, ist das was ich sehe Wirklichkeit. Ich kann nicht sagen: Der Stern, den ich jetzt sehe und der  Lichtjahre entfernt ist, gibt es jetzt nicht mehr, oder er sei jetzt wo anders.

Sanduhr und Universum
Wenn man eine Sanduhr betrachtet und annimmt, der Sand sei das Universum, so sehen wir, wie durch Kräfte Bewegung entsteht und sich die Gestalt des Sandes - also das Universum - dauernd verändert. Die Kraft wird sichtbar durch den fließenden Sand. Durch den gleichmäßig fliesenden Sand wird uns die Ewigkeit bewusst. Es fließt nicht die Zeit, es fließt die Ewigkeit. Es gibt keine Zeit - das Universum ist immer gegenwärtig -, sichtbar ist immer nur die sich veränderte Gestalt. Wenn nun die Kräfte aufhören würden, wie es sichtbar wird, wenn aller  Sand in der unteren Kammer angekommen ist, gibt es keine Bewegung mehr und das Universum ist erstarrt. Da aber der Sand, die Materie, das Universum selbst nur aus Kräften bestehen, ist das Universum, wenn es diese Kräfte auch nicht mehr gibt, nicht mehr vorhanden. Dann ist nur noch Leere: keine Kraft, keine Bewegung,  keine Materie, kein Raum. Daraus erkennen wir, dass das Universum nur aus Kräften besteht, bis ins kleinste Teil - nach welchem Gesetz sie auch immer im Gleichgewicht sind. Kraft ist Leben, Kraft ist Wille.

Raum und Zeit sind identisch. Es ist das, in dem etwas geschieht. Veränderung durch Bewegung, Veränderung durch Kräfte. Raum/Zeit sind unendlich, ohne Anfang und Ende. Es ist der Ort des Wirken der Kräfte, das Leben, die Wirklichkeit.

Wenn wir zugeben, dass es keine ablaufende Zeit gibt, dann ist die Zeit Ewigkeit und die ist ohne Anfang und ohne Ende. Wenn Zeit und Raum identisch sind, ist der Raum unendlich und ohne Anfang und Ende. Ewigkeit und unendlicher Raum sind dann das Gleiche. Es stellt sich jetzt die Frage: Was ist Raum? Ist Raum nur, wenn etwas darin ist?, oder ist Raum auch, wenn nichts darin ist? Wenn aber der Raum ewig ist, ist das, was darin und nicht darin ist, ewig. Das heißt, dass das, was darin ist aus dem geworden ist, das nicht darin ist. Nur das, aus dem es geworden ist, erkennen wir nicht. Werden, Sein und Vergehen aus dem Unerkennbaren. - "Es ist in der Welt und die Welt ist aus ihm geworden, aber die Welt erkennt es nicht." ( Johannes 1,10)

Das, was wir Zeit nennen, ist eine physikalische, abgeleitete Größe, der Raum und Bewegung in Beziehung setzt. Er definiert einen bestimmten Bereich des Geschehens.

Die Zeit, wie wir sie verwenden, ist nur ein Hilfsmittel um die Geschwindigkeiten von Bewegungen zu vergleichen. Die Zeit selbst gibt es nicht. Das, was wir eine Uhr nennen, ist eine "geeichte" Bewegung bestimmter Größe, die wir an andere Bewegungen anlegen und vergleichen, wie der Meter im Raum.

Das Universum ist das Gleichgewicht der Kräfte. Jede Kraft die wirkt, verändert das Gefüge des Universums.

Die Welt ist nach einem einfachen Prinzip aufgebaut, sowohl im Größten als auch im Kleinsten, und das lautet: Kraft und Gegenkraft oder Kräfte und Gegenkräfte, in welcher Gruppierung sie auch immer sind.

Die Veränderung der Welt ist nicht bestimmbar und vorgegeben. Wenn sie bestimmbar wäre, müsste es einen Endpunkt geben, auf den man bestimmen könnte. Aber dann gäbe es keine Unendlichkeit. Die Unendlichkeit ist immer die veränderte Gegenwart. Sie steht immer in der Gegenwart.

Das Ergebnis jeder Veränderung in jedem Moment im Universums ist nicht steuerbar. Es ist reiner Zufall aus dem Spiel der Kräfte. Das Gesamte bleibt konstant: Die Eins als Unendlichkeit.

Durch jedes Auge schaut Dich Gott an. Du siehst ihn in jeder Blume, in jedem Baum, in jedem Stein und, wenn Du hinaufschaust, im Sternenhimmel. Du hörst ihn im Plätschern des Baches und im Schlagen der Wellen am Strand. "Alles hat Dasein nur in ihm und außer ihm ist nichts im Dasein, auch das Geringste nicht. In ihm hat alles Leben. (Johannes 1.3, 1.4)"

Gott ist die Kraft aller Kräfte, die Kraft aller Bewegung, die Kraft allen Lebens, das Sein allen Seins. "Alles hat Dasein nur in ihm, und außer ihm ist nichts im Dasein: Auch das Geringste nicht. (Johannes 1.3)"

Der göttliche Geist durchdringt alles und weiß alles. Denn er ist es selbst, der alles hervorbringt und ist. Er kennt sich selbst. Wer zu fragen versteht und berechtigt ist, wird auf seine Frage eine Antwort bekommen.

Da das Leben auf Erden nur durch die Energie der Sonne möglich ist, kann man sagen, das was die Materie betrifft, wir und unser Wirken und alles Geschehen auf Erden eine Verwirklichung der Sonne gleichkommt. Da die Sonne aber selbst abhängig im Universum verankert ist, sind wir die Verwirklichung des Universums - und das Universum ist die Verwirklichung Gottes.

Das Ich ist der Träger der Seele und in der Materie auch der Träger des menschlichen Körpers.

Ich-Erweiterung
Wenn man die Mitmenschen, die Pflanzen, die Erde und den Sternenhimmel in sein Ich legt - das bin ich auch - erweitert man es und kommt Gott ein bisschen näher.

Das Nichts ist das Vermögen des Etwas, des Seins - und beides ist Gott. Aus diesem Vermögen gestaltet sich Gott selbst neu. Gott erkennt sich durch das Etwas.

Die Frage, weshalb es etwas gibt und nicht nichts, ist aus dem Sein nicht erlaubt zu stellen; denn man kann sie nur stellen, wenn es etwas gibt, und nicht stellen, wenn es etwas nicht gibt.

Es ist das Selbe, wie die Frage: Weshalb bin ich? Die Frage kann ich nur stellen, wenn ich bin, nicht aber, wenn ich nicht bin. Deshalb kann ich nicht spekulieren darüber, da ich nicht weiß, was "ich bin nicht" ist, da das Ich mit dem Sein entsteht.

Das Selbe mit dem Tod: Ich kann nicht wissen was Tod ist, weil die Erfahrung darüber mit ihm stirbt. In der Aussage: "Dann bin ich tot", betrachtet man sich als tot, aber als Betrachter lebt man ja.

Die Frage, warum es Etwas gibt und nicht Nichts kann aus dem Etwas nicht beantworten werden. Es könnte nur von jemandem beantwortet werden, der auch das Nichts kennt in seinem einzigen Sein. Die Eins ist Alles. Als Eins ist sie nichts, als Teile des Selbst ist sie etwas. Die Eins erkennt sich durch ihre Teile selbst.
"Ich weiß, daß ohne mich Gott nicht ein Nu kann leben, Werd ich zu nicht, er muß von Noth den Geist aufgeben." (Angelus Silesius, 1. Buch, 8)

Das Nichts ist das nicht verwirklichte Sein Gottes. Es ist das Sein ohne Wirkung: Was macht der Wind, wenn er nicht weht? Das Etwas ist das verwirklichte Sein Gottes.

Die Frage warum es etwas gibt und nicht nichts, ist wie wenn sich die Eins Gedanken macht, warum sie Eins ist und nicht Null. Es gibt keine Null ohne die Eins und es gibt keine Eins ohne die Null. Das Nichts ist ohne Form, ohne Leben, ohne Kraft, ohne Name. Das Nichts ist die geistige Substanz, aus dem das Etwas entsteht. So wie in der Materie das Leben entsteht und ist, so entsteht im Geist das Leben und ist im Geist. Alles was nicht ist und was ist und lebt, ist Geist ist Gott. Materie ist aus Geist geworden. Der Mensch ist in der Materie Tier und auch Geist im Tier - der Geistesmensch im Tier: Der Fall ins Tier - der Sündenfall. Wenn er sich nicht erkennt als Geist,  ist er Tier und handelt nach dem Willen des Tieres. Wenn er sich als Geist erkennt, weiß er was Wahr und Unwahr, was Recht und Unrecht, was Gut und Böse ist und ist für sein Handeln verantwortlich. Sein Ich springt zwischen Tier und Geist.

Die Ewigkeit als Zeit ist wie ein immerwährendes Dasein und ewiges Leben. Die Zeit ist dann so wie wir in unserem hier begrenzten Dasein unser Dasein ohne Zeit empfinden. Wir empfinden unser Ich ohne Zeit, auch bei der dauernden Veränderung um uns herum.
Die "wissenschaftliche" Zeit ist Physik und abgeleitet aus Materie, Bewegung und Raum. Sie kann deshalb auch schneller und langsamer ablaufen oder es sind Zeitreisen möglich, weil sonst die Wissenschaftler ihre Welttheorie nicht erklären könnten, da es keinen Bezugspunkt für das Universum gibt. Den ganzen wissenschaftlichen Welterklärungsversuchen ist die Münchhausen-Methode zu eigen, mit der sich dieser aus den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht.
"Zeit ist wie Ewigkeit und Ewigkeit wie Zeit, So du nur nicht selbst machst einen Unterschied." (Angelus Silesius, 1. Buch, 47)
"Wem Zeit ist wie Ewigkeit, und Ewigkeit wie Zeit, der ist befreit von allem Streit." (Jacob Böhme, § 332)

Die Gegenwart ist ein Zustand, der dauernd durch Bewegung verändert ist. Wenn man in die Vergangenheit reisen wollte, müsste man einen vorangehenden Zustand wieder herstellen. Aber dann wäre er nicht mehr der Selbe, sondern einer, der wieder so ist, aber neu. Deshalb gibt es keine Zeit, nur veränderte Zustände und nur Gegenwart. Die Gegenwart ist die Ewigkeit: Ein ständig Verändertes, das beständig ist. Ein dauernd veränderter Zustand des Seins. Das Sein beinhaltet Bewegung, Veränderung, Umtrieb: Leben. Die Ewigkeit ist ohne Anfang und Ende. Sie ist immer im Anfang: in der Gegenwart.

Widerspruch in der Mengenlehre
Eine Menge mit unendlich vielen Elementen gibt es nicht. Eine Menge ist immer begrenzt, wie das Wort und das Symbole es Kund tun. Etwas, das unendlich ist kann man nicht einkreisen und nicht bewegen. Das Wort und das Symbol sprechen die Wahrheit.

Widerspruch in der Mengenlehre
Eine Menge die sich selbst enthält ist nicht möglich. Es kommt einer Axt gleich, die sich selbst spalten kann. Man kann nicht gleichzeitig innen und außen sein. Man kann nicht sich selbst machen. Das kann nur Gott - und er tut es stetig.

Lügner-Paradoxon
Eine Aussage darf nicht sich selbst enthalten. Man kann nicht zwei Stadtpunkte gleichzeitig einnehmen. Man kann nicht gleichzeitig innen und außen sein.

Hilberts Hotel
Hilberts Hotel hat einen gedanklichen Fehler. Schon bei der ersten Unendlichkeit sind allemöglichen Zahlen "besetzt". Die Gäste, die später kommen, sind schon im Hotel. Es gibt nur eine Unendlichkeit: Das ist die Eins ohne Grenzen. Wenn die Eins ohne Grenzen ist, sind auch alle ihre Teile ohne Grenzen. Einer Unendlichkeit kann man nichts hinzufügen und nichts wegnehmen. Es ist immer alles in der Unendlichkeit.

Die Welt in der man lebt ist aus sich nicht erklärbar. (Siehe auch Kurt Gödel.) Diese Welt ist nur von außerhalb erklärbar. Aber derjenige, der außerhalb ist, kann seine Welt auch nicht erklären. Da die Welt aber unendlich ist, gibt es immer ein Außerhalb. Also kann die unendliche Welt nicht erklärt werden.

Die Welt ist Wille und Vorstellung. Der Wille ist Kraft. Die Kraft erzeugt die Vorstellung. Die Vorstellung ist der Sinn des Lebens. Die Vorstellung ist das Leben Gottes. Du bist sein Leben und sein Sein. Du bist eine Kraft und hast einen Namen. Alle Kräfte sind verwoben und gehorchen Gesetzen. Auch die wissenschaftlichen Erklärungen der Welt sind nur Vorstellungen und haben für Gott nicht mehr Wert, als die Vorstellung eines Kindes von der Welt. Der Urstoff, aus dem Sein besteht,  auf allen Ebenen, ist der Wille, ist die Kraft.

Quant - Sein oder Nichtsein
Ich bin nicht. Erst wenn du mich suchst, werde ich. Aber auch du bist nicht. Erst wenn ich dich anschaue, wirst du. Ich werde durch dich und du wirst durch mich. Ich erkenne mich durch dich und du erkennst dich durch mich. Ich erschaffe dich und du erschaffst mich. Das ist auch die Beziehung zwischen Gott und der Welt.

Die Gedanken der Wissenschaftler sind nicht gerade. Sie enthalten Knicke, Anpassungsknicke wie z. B. die beliebten Konstanten. Die benutzen sie immer, wenn sie etwas nicht wissen und es nicht aufgeht. Das sind ihre Joker in den Theorien. Sie handeln dann wie ein Buchhalter, der beim Prüfen der Kasse feststellt, dass das Geld darin nicht mit den Zahlen der Buchhaltung übereinstimmt. Er fügt dann in der Buchhaltung die Zeile "Müller-Konstante" mit einem Wert hinzu und schon gibt es Übereinstimmung. Müller ist der Name des Buchhalters.

Die Zeit ist wie der der unendliche Raum zu betrachten. Sie und der Raum (Universum),  sind immer gegenwärtig,  immer "hier" an einem Ort, ohne Anfang und Ende. Es gibt nur eine dauernde Veränderung durch Bewegung=Leben. Raum und Zeit sind eins.

Wenn Du allein auf der Welt wärst, könntest Du dich selbst nicht feststellen. Du erkennst dich selbst nur durch ein Zweites. So erkennt sich Gott nur durch seine Emanationen.

Ein im Raum sich bewegendes Objekt ist nie irgendwo in diesem Raum. Da es im Universum nichts gibt, das sich nicht bewegt, sind alle Objekte im Universum nie irgendwo im Raum, im Universum. Wenn alles im Universum in Bewegung ist und nie irgendwo im Universum ist, gibt es keine Zeit. Da ist jeder Moment hier und Ewigkeit.

Wenn es einen Anfang gibt, gibt es auch ein Ende. Wenn das Universum durch einen Urknall entstanden ist, wird es auch wieder verschwinden. Nur was ohne Anfang ist, ist auch ohne Ende.

Evolution ist Neugierigkeit - Drang nach Veränderung. Am besten kann man die Evolution am Wirken der Menschen erkennen, in ihrem Drang nach Vollendung. Automobile, Flugzeuge, Fernsehen, Smartphone sind Evolution. Es ist ein Trick Gottes, um nicht an Langeweile zu sterben. Es gibt nur das sich immer verändernde Hier, das die Gegenwart und die Unendlichkeit ist. Alles ist immer Ein und das Selbe, in immer sich veränderndem Zustand an einem Ort.

Der Punkt ist der Anfang aller Dimensionen. Er ist nichts. Erst wenn ihn eine Kraft in Bewegung setzt schafft er die Dimensionen aus sich. Deshalb werden die Wissenschaftler kein kleinstes Teil entdecken. "Im Anfang ist das Wort, und das Wort ist in Gott, und Gott ist das Wort. Alles hat Dasein nur in ihm und außer ihm ist nichts im Dasein. (Johannes, 1-3)"
Der Punkt ist wie ein Samenkorn. In ihm ist alles, was daraus werden wird, schon enthalten - als Platzhalter. Erst wenn der Anstoß kommt und die Kraft, das Leben einsetzt, verwirklicht sich die Idee. Den Platzhalter und den Anstoß der Kraft kann der Mensch nicht künstlich erzeugen. Es ist nicht in seinem Vermögen.

Der Unsinn der unendlichen Menge
Eine Menge ist wie der Name und das Symbol sagen etwas Abgegrenztes. Etwas, das unendlich ist kann man nicht abgrenzen und auch nicht vergleichen. In Gedanken wird das Endliche auf das Unendliche angewendet. Im Unsinn der Menge ohne Elemente wird sogar das Nichts eingegrenzt.

Die Eins ist die Zahl, die eines und zugleich unendlich ist. Die Unendlichkeit mündet in die Eins, in sich selbst. Alles Viele ist die Teilung von Eins. die Teilung der Eins ist unendlich. Das unendlich Große, Weite ist immer noch eine Teilung der Eins, genauso wie das unendlich Kleine. Die Eins ist endlich und zugleich unendlich. Endlich, als Teil (Emanation)und unendlich, als Alles (Gott). "Im Anfang ist das Wort, und das Wort ist in Gott, und Gott ist das Wort. Alles hat Dasein nur in ihm und außer ihm ist nichts im Dasein: Auch das Geringste nicht. ... Es ist in der  in der Welt und die Welt ist aus ihm geworden, aber die Welt erkennt es nicht. Es ist in seinem Eigenen, aber die ihm eigen sind, nehmen es nicht auf. (Johannes, 1ff)".

Wenn ein Punkt sich in Bewegung setzt, erzeugt er eine Linie. Wenn er anhält, verschwindet auch die Linie. Die Bewegung auf einer geraden Linie erfordert nur eine Kraft. Die Bewegung auf einer gekrümmten Linie erfordert zwei Kräfte. Die gerade Linie beansprucht nur eine Dimension. Eine gekrümmte Linie beansprucht zwei Dimensionen. Deshalb kann man die Länge einer gekrümmten Linie nicht exakt angeben.

Wenn der Punkt sich in Bewegung setzt, beginnt ein Leben. Wenn er anhält endet es. Die Linie, die er erzeugt, ist das, was die Physiker die Zeit nennen. Sie ist Bestandteil der Bewegung, des Lebens. Diese Linie verschwindet mit dem Ende der Bewegung, mit dem Leben. Aber die unendliche Fläche (Raum) in der er sich bewegt,  ist die ewige Zeit, die Ewigkeit.

Das Unendliche hat weder Anfang noch Ende. Es kann nicht größer und nicht kleiner gemacht werden. Es kann nicht eingegrenzt und in die Endlichkeit geholt werden. Man kann mit ihm keine Operationen durchführen und es kann auch nicht bewegt werden. Die Physik und die Mathematik sind Wissenschaften der Endlichkeit. Die Null und das Unendliche habe dort nichts zu suchen. Sie werden dort in der Anwendung endlich gemacht.

Die Eins ist Alles und unendlich. Die Zwei ist aus der Eins und Teil von ihr. Das gilt für alle Zahlen bis in die Unendlichkeit. Die Unendlichkeit aus der Unendlichkeit der Eins. Alle Vielfalt ist aus der Eins und ihr eigen.

Die Quantenmechanik hat ja gerade herausgefunden, dass das unendlich Kleine nicht abgegrenzt ist, sondern mit etwas verbunden ist, aus dem es hervortritt und wieder verschwindet. Dieses Etwas ist eben das, was im Großen unendlich ist. Das heißt, dass das, was ist, unaufhörlich aus der Unendlichkeit (Gott) entspringt, solange die Kraft, die es bewirkt, vorhanden ist.



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